Dein Abend, deine Regeln:
So bleibst du souverän, wenn dir Kokain angeboten wird.
Manchmal geht es ganz schnell: Du bist auf einer Party, auf dem Weg zur Toilette oder stehst draußen beim Rauchen – und plötzlich wird dir Kokain angeboten. Selbst wenn du dir sicher bist, dass du nichts nehmen willst, fühlst du dich in diesem Moment vielleicht überrumpelt oder überfordert. Hier findest du bewährte Strategien, wie du in solchen Situationen einen kühlen Kopf bewahrst, nervige Diskussion vermeidest und gleichzeitig klar deine Grenze ziehst.
Vor der Party: Bau deinen Schutzschild auf
Bereite Dich mental vor
Überlege dir deinen Standard-Satz, noch bevor du das Haus verlässt. Die Erfahrung zeigt: Wenn Du Dir vorher einen Plan machst („Wenn mir jemand was anbietet, dann sage ich genau diesen Satz…“), dann fällt es Dir im entscheidenden Moment deutlich leichter, standhaft zu bleiben.
Such Dir Verbündete
Du bist nicht allein! Kläre am besten schon vor der Party mit einer Freundin oder einem Freund: „Für mich ist Kokain ein absolutes No-Go. Wir sollten zusammenhalten, falls nervige Angebote kommen!“ Wenn ihr euch einig seid, könnt ihr Angebote gemeinsam viel leichter abblocken. Zu zweit ist Gruppendruck fast wirkungslos.
In der Situation: 5 Wege, souverän „Nein“ zu sagen
Der Klassiker
So geht’s: Ein kurzes und klares „Nein, danke“ oder „Ich passe heute“. Ohne lange Rechtfertigung.
Warum es funktioniert: Je mehr du erklärst, desto mehr Angriffsfläche bietest du für Diskussionen. Wichtig: Schau der Person dabei in die Augen. Deine Körpersprache muss unterstreichen, dass „Nein“ deine finale Entscheidung ist.
Die kaputte Schallplatte
So geht’s: Jemand lässt nicht locker? Wiederhole einfach nur stur deinen ersten Satz.
- „Komm schon, ist umsonst!“ – „Nein danke, ich möchte nicht.“
- „Nur ein bisschen, macht wach!“ – „Nein danke, ich möchte nicht.“
Warum es funktioniert: Dein Gegenüber wird die Lust verlieren, dich zu überreden. Es wird schnell langweilig für sie oder ihn.
Die Gegenfrage
So geht’s: Anstatt dich selbst zu rechtfertigen, fragst du nach.
- „Warum ist es dir eigentlich so wichtig, dass ich auch Kokain nehme? Was hat das mit dir zu tun? Fühlst du dich ansonsten allein?“
Warum es funktioniert: Damit drehst du den Spieß um. Jetzt muss sich die anbietende Person erklären und merkt in der Regel selbst, wie aufdringlich sie gerade ist. Der Druck ruht nicht mehr nur auf dir.
Der triftige Grund
So geht’s: Nenne einen triftigen, persönlichen Grund, der jede Diskussion im Keim erstickt.
- „Nein danke, ich muss später noch fahren.“ oder
- „Lass mal, ich vertrage das überhaupt nicht, das versaut mir nur den Abend.“
Warum es funktioniert: Gegen deine persönliche Gesundheit oder wirklich gute Gründe (Autofahren) kann niemand argumentieren, ohne dabei extrem rücksichtslos zu erscheinen.
Das Ablenkungsmanöver / der Abgang
So geht’s: Lehne dankend ab und wechsle sofort das Thema oder die Location.
- „Nein danke. Lass uns lieber an die Bar gehen, ich brauche was zu trinken.“
- Oder wenn es dir zu viel wird: „Ich hab‘ gesagt, ich möchte nicht. Ich geh‘ jetzt tanzen.“
Warum es funktioniert: Du unterbrichst damit die Dynamik der Situation. Wenn die andere Person dein „Nein“ nicht respektiert, hast du jedes Recht, einfach umzudrehen und zu gehen.